Foto: Mona Shatry
Trauma ist nicht nur ein schlimmes Ereignis. Erfahre, wie es dein Nervensystem prägt – und wie Heilung möglich ist.
Wenn wir das Wort „Trauma“ hören, denken viele sofort an Unfälle, Naturkatastrophen oder offensichtliche Gewalt.
Doch Trauma ist oft viel leiser. Es kann entstehen, wenn wir uns über lange Zeit unsicher, überfordert oder allein fühlen – und unser Nervensystem nie wirklich in die Entspannung findet.
Gerade Mamas sind besonders gefährdet:
Schlafmangel, dauerhafte Verantwortung, kaum Zeit für sich selbst – das alles kann den Körper dauerhaft im Alarmzustand halten.
In diesem Artikel räume ich mit den größten Missverständnissen auf und zeige dir, wie du erkennst, ob dein Nervensystem noch in alten Mustern feststeckt – und was du tun kannst, um sanft in die Heilung zu gehen.
Trauma ist eine Körperreaktion, kein Ereignis
Die wichtigste Erkenntnis vorweg: Trauma ist nicht das, was dir passiert ist – sondern das, was in deinem Körper passiert, wenn eine Situation zu viel war.
Schocktrauma entsteht meist durch ein einzelnes, überwältigendes Ereignis – z. B. einen Unfall oder einen plötzlichen Verlust.
Bindungs- oder Entwicklungstrauma hingegen entwickelt sich über Monate oder Jahre. Das passiert oft, wenn ein Kind immer wieder zu wenig Sicherheit, Nähe oder emotionale Unterstützung erfährt.
Aber auch Dauerstress, wie ihn viele Mamas in ihrem Alltag erleben, überfordert das Nervensystem und kann es in einen dauerhaften Alarmzustand bringen: Du funktionierst, organisierst, kümmerst dich – aber innerlich bist du ständig „auf Sendung“. Dein Körper kennt keinen echten Ruhezustand mehr.
Häufige Missverständnisse über Trauma
Mythos 1 – „Trauma heißt, etwas Schlimmes ist passiert“
Falsch. Trauma beschreibt die Reaktion deines Nervensystems, nicht nur das Ereignis. Auch wiederholte kleine Überforderungen können dein System prägen.
Mythos 2 – „Das geht von allein weg“
Oft bleibt der Körper im Überlebensmodus hängen. Ohne gezielte Regulation findet er nur schwer zurück in Sicherheit.
Mythos 3 – „Man muss alles erinnern, um zu heilen“
Dein Körper speichert Erlebnisse auch ohne klare Bilder. Heilung ist möglich, selbst wenn du keine bewussten Erinnerungen hast.
Erste Schritte zur Heilung
- Somatic Healing als Zugang
Arbeite direkt mit den Empfindungen im Körper, statt nur über Situationen zu sprechen. - Sicherheit im Körper herstellen
Kleine, wiederholte Erfahrungen von Entspannung signalisieren dem Nervensystem: „Es ist jetzt sicher.“ - Unterstützung suchen
Ob Therapie, Coaching, Kurse oder eine astrologische 1:1 Beratung – Begleitung hilft, alte Muster zu erkennen und neue Erfahrungen zu verankern.
Dein nächster Schritt
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Hier kannst du außerdem erfahren, wie du vom Kopf in den Körper kommst.
