Wenn Yoga dich blockiert: Warum absichtslose Bewegung dein Nervensystem befreit


Vom Optimieren zum Loslassen

Vielleicht kennst du das: Du bist geübt darin, deinen Körper zu spüren. Du bist präsent auf der Matte. Und trotzdem läuft im Hinterkopf dieser Gedanke:
„Ich müsste noch…“ oder „Ich sollte mehr…“

Dieses ständige Streben nach Verbesserung – selbst in einer Praxis, die eigentlich Entspannung bringen soll – hält dein System oft genau dort fest, wo es ist. Echte, nachhaltige Veränderung passiert nur dann, wenn dein Nervensystem tief entspannen und sich sicher fühlen kann.


Warum Selbstannahme auf der Matte nicht immer funktioniert

Auch wenn ein Yogalehrer immer wieder sagt: „Nimm dich an, so wie du bist“ – entscheidend ist, was du fühlst.

  • Atmest du tiefer, um noch im Krieger zu bleiben, obwohl deine Muskeln brennen?
  • Bleibst du in einer Hüftöffnung, obwohl du innerlich nur noch fliehen willst?

Diese Reaktionen sind oft keine „mentale Schwäche“, sondern Fight- oder Flight-Responses – automatische Schutzmechanismen deines Nervensystems.

Anstrengung ist nicht falsch – aber sie muss in Verbindung mit dir geschehen, zu einem Zeitpunkt, an dem du die Kapazität hast, präsent zu bleiben.


Der unsichtbare Einfluss deines Alltags

Wenn du als Mama bereits einen Tag voller Anforderungen hinter dir hast, ist dein Nervensystem oft schon im Dauer-Alarmmodus. In so einem Zustand kann selbst sanftes Yoga noch mehr Spannung erzeugen, wenn du eigentlich etwas ganz anderes brauchst: Regulation, Entladung, Sicherheit.

Hier kommt Somatic Healing ins Spiel:
Bewegung ohne Ziel, ohne vorgegebene Form, ohne Bewertung. Einfach stehen, liegen, schütteln, kreisen – so, wie dein Körper es gerade will.

Alle Fotos: Eleonora Raggi

Astrologie: Dein Schlüssel zu passender Praxis

Astrologie hilft mir, zu verstehen, welche Energien mich gerade unterstützen – und welche mich herausfordern.

  • In einer Phase mit starkem Saturn-Einfluss erlaube ich mir mehr Ruhe und Struktur, um Stabilität aufzubauen.
  • Bei einem aktiven Mars-Transit nutze ich die Energie für bewusstes Auspowern – aber achte darauf, nicht in Überlastung zu gehen.

Dieses Wissen macht es leichter, meine somatische Praxis so anzupassen, dass sie im Einklang mit meinem aktuellen Zyklus steht – statt dagegen zu arbeiten.


Absichtslose Bewegung als Heilungsraum

In dieser Form der Bewegung geht es nicht darum, besser zu werden, sondern darum, echte Verbindung zu spüren.
Wenn du deinem Körper erlaubst, genau das zu tun, was er gerade will, lernt dein Nervensystem: „Ich bin sicher.“
Und erst aus diesem Sicherheitsgefühl heraus kann es alte Spannungen loslassen.


Dein nächster Schritt

Wenn du dich fragst, ob deine aktuelle Praxis dich wirklich unterstützt, probiere Folgendes:

  1. Setz dich oder stell dich hin, ohne Musik, ohne Anweisung.
  2. Spür, was dein Körper als erstes tun möchte – egal, wie „komisch“ es wirkt.
  3. Erlaube dir, für ein paar Minuten nur diesem Impuls zu folgen.

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