Wenn sich die Blätter färben, die Tage kürzer werden und die Luft kühler wird, beginnt nicht nur draußen ein Wandel.
Auch in uns verändert sich etwas – tief in unserem Nervensystem.
Denn dein Körper folgt denselben Zyklen wie die Natur.
Er ist nicht dafür gemacht, das ganze Jahr über gleich leistungsfähig, kreativ oder belastbar zu sein.
Der Herbst lädt dich ein, langsamer zu werden. Zurückzukehren in deinen Körper.
🌿 Warum dein Nervensystem jetzt Ruhe braucht
Im Sommer sind wir meist nach außen gerichtet – aktiv, sozial, in Bewegung.
Doch sobald die Natur beginnt, sich zurückzuziehen, braucht auch dein Nervensystem diesen Übergang:
von Tun zu Sein.
Von Leistung zu Loslassen.
Stress entsteht, wenn du diesen inneren Wechsel ignorierst.
Wenn du versuchst, dein Tempo aufrechtzuerhalten, obwohl dein Körper längst nach Pause ruft.
Die Wahrheit ist:
Regulation bedeutet nicht, Stress „wegzumachen“.
Regulation bedeutet, deinem Körper wieder zuzuhören.
Und genau das ist es, was die dunklere Jahreszeit dich lehren kann.
🍁 3 nervensystemfreundliche Micro-Routinen für Mamas im Herbst
Veränderung beginnt nicht mit riesigen Schritten.
Sondern mit kleinen Momenten der Präsenz – mit dem, was du jeden Tag tust, ohne Druck, ohne Ziel.
Hier sind drei einfache Rituale, mit denen du deinen Körper in dieser Jahreszeit sanft unterstützen kannst:
1️⃣ 7 bewusste Atemzüge vorm Aufstehen
Bevor du aufstehst, bleib kurz liegen.
Atme sieben Mal tief ein und aus.
Spüre, wie sich dein Brustkorb hebt, dein Bauch weich wird.
Sag dir:
„Ich muss heute nichts leisten, um wertvoll zu sein.“
Dieser Moment verankert Ruhe, bevor du in deinen Tag startest – oder du von ihm überrollt wirst…
2️⃣ Hände auf dein Herz: „Ich bin da“
Lege morgens oder zwischendurch deine Hände auf dein Herz.
Atme.
Sprich leise:
„Ich bin da.“
Ein Satz, der dein Nervensystem sofort in Sicherheit bringt.
Er erinnert dich: Du bist hier. Du bist präsent. Du musst nirgendwo anders sein.
3️⃣ Abendkerze + Atembeobachtung
Zünde dir abends eine Kerze an. Nur für dich. Kein Ziel, keine Meditation.
Nur Stille. Licht. Atem.
Beobachte, wie sich dein Körper anfühlt, ohne ihn verändern zu wollen.
Dieser Moment ist kein Ritual der Disziplin, sondern ein Ritual der Verbindung.
✨ Kleine Rituale, große Wirkung
Dein Nervensystem liebt Wiederholung.
Je öfter du kleine Inseln der Achtsamkeit einbaust, desto sicherer fühlt sich dein Körper – auch in Zeiten der Veränderung.
Diese Micro-Routinen sind kein weiteres To-do.
Sie sind die Einladung, weniger zu machen und mehr zu spüren.
Wenn du diese Momente im Alltag verankerst, beginnt Regulation leise.
Und bevor du es merkst, verändert sich nicht nur dein Körper – sondern dein ganzes Gefühl für Leben.
💫 Mehr über Körper, Zyklen & Regulation
Wenn du tiefer verstehen möchtest, warum tägliche Körperübungen langfristig so viel verändern, lies weiter im Blog:
👉 [Was tägliche Körperübungen langfristig verändern]
Dort zeige ich dir, wie du mit Somatic Practice, Achtsamkeit und kleinen Ritualen dein Nervensystem nachhaltig stärkst – im Einklang mit deinem Rhythmus und den Jahreszeiten.
